Wichtige Fakten zum Naturstammhaus in Kürze:


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+ optimale Bauökologie

+ Wohlfühlklima

+ Energiebedarf um 50 % unter dem errechneten Einreichwert im Energieausweis

+ Pionier-Forschung erstmals im Naturstammhaus

+ Raumtemperatur wird bei bis zu 4 Grad unter den Vergleichswerten zu Beton- oder Ziegelbauten immer noch als angenehm empfunden

+ sparsam, kosteneffizient, langlebig

+ Entsorgung frühestens nach einigen Jahrhunderten falls überhaupt und dann so kostengünstig wie kein Bau mit anderen Baustoffen

Natürlich gehört ein E-Auto zu so einem Öko-Vorzeige-Holzforschungsmusterhaus wie hier der Mercedes B-Klasse electric drive - powered by Ökostrom AG

Die Zielsetzung: Optimale Bauökologie mit der seit Jahrhunderten praktizierten‚ Rundholz–(Blockhaus)–Bauweise mit unübertrefflichen OI3-Index zu realisieren. Naturbaustoffe mit moderner Steuerungstechnik kombiniert.

Mit Hilfe der Forschungsbegleitung über zehn Jahre sollen erstmals die tatsächlichen Energiewerte eines solcherarts geplanten Naturstammhauses mit moderner Fenstertechnologie gemeinsam mit der Errichterfirma Naturstammhaus aus Oberösterreich eruiert werden. Eine unbestechliche Langzeitbetrachtung zu allen Detailaspekten. Wir beleuchten vom gebundenen CO2 über die Holznutzung, Behaglichkeit, sowie gesundheitliche und wirtschaftliche Standpunkt.


Die Phänomenologie des Baustoffes Holz ist in seiner Interdisziplinarität und baubiologischen Gesamtwirkung in keinem der aktuell am Markt befindlichen zur Planung verwendeten Computerprogramme realistisch abgebildet. Dieses Manko setzt ausgerechnet diesen in waldreichen Regionen so idealen Baustoff zu Unrecht in ein schlechtes Licht. Ja es schließt diese von uns praktizierte Bauart von der Wohnbauförderung sogar aus. Fatal: Ausgerechnet die umweltbewusste Bauart wird benachteiligt.


Anhand von Wärmereihenmessungen sowie den parallel dazu erstellten monatlichen Energieverbrauchs- und Erzeugungskennzahlen des Naturstamm-Forschungsobjektes Werte können wir beweisen, dass der TATSÄCHLICHE ENERGIEBEDARF um mehr als 50 % vom im Energieausweis des Einreichplanes ausgewiesenen Wertes abweicht. Und zwar im positiven Sinne!


Das alles OHNE den ungeheuren Energieeintrag und, den Dämmmaterialien wie Porozell beispielsweise bei anderen Bauten erfordern. Nebst der ökologischen Bedenklichkeit solcher Dämmung. (Empfehlenswertes Buch: KLAUS -JÜRGEN BAUER: ENTDÄMMT EUCH! – der Architekt beleuchtet den Wahnsinn der Kunststoff-Dämmorgien entlarvend und ernüchternd).


Im übrigen ist im Holzmassivbau wesentlich mehr Kohlenstoff gebunden als im Holzrahmenbau. Mit dem international operierenden Holz-Forschungsunternehmen MiCROTEC und Dr. Federico Giudiceandrea ist beabsichtigt die Parallelen zwischen Holz und dem menschlichen Gewebe und den daraus abzuleitenden Erkenntnissen zwischen Holzbeurteilung und Medizintechnik herauszuarbeiten.


Holzbauten sind insbesondere für Allergiker und Schadstoffsensible häufig ein ideales Lebensumfeld.

Das Forschungs-Musterhaus wird über die ersten fünf Beobachtungsjahre garantiert ganzjährig bewohnt. Angestrebt sind danach weitere fünf Jahre, um zu einem referenziell aussagekräftigen Durchrechnungszeitraum zu kommen. Dadurch bekommen wir realistische Verbrauchs- und Gebrauchswerte, die wiederum dazu führen, dass (Voll-)Holzhäuser in entsprechender Ausführung und mit geeigneten Massnahmen (Fotovoltaik z.B.) erstmalig wissenschaftlich untermauert als PLUSENERGIEHÄUSER wie dieses Naturstammhaus ausgeführt und angeboten werden können. Fortführung des Forschungsansatzes 2015.


Neuheit


Das Naturstammhaus-Forschungsprojekt dokumentiert als Langzeit-Projekt erstmalig die Parameter die zur Erreichung eines mit höchsten Öko-Standards erreichbaren Plusergiehauses in dieser speziellen Rundholzbauart notwendig sind. Der um etwa 50 %, also signifikant und unerwartet massiv, unter den vom

Energieausweis des Hauses liegenden Heizenergiebedarf wird nicht nur messmethodisch verlässlich dokumentiert. Die Ergebnisse sollen auch in ein neues Berechnungsmodul münden, das DI Troppenauer nach Abschluss einer mehrjährigen Messreihe entwickeln wird.


Zweiter Forschungsinhalt: Zukunftsbaustoff Holz -Vorzüge des Naturstammhauses


In Zusammenarbeit mit proHolz und den Forstabteilungen von einigen Landesregierungen wollen wir die vielen Vorzüge des Baustoffes Holz mit forschungsgesicherten Daten untermauern. Dabei geht es um die Aspekte der Natürlichkeit genauso wie um den Einfluss der Bauweise und Materialwahl auf die Stimmungslage bzw. auf die Herzvariabilität, wo auch schon Forschungsergebnisse von Joanneum Research vorliegen. Aufgrund der Naturmaterialien sollte dieser Haustyp auch für Allergiker

im Höchstmass geeignet sein. Im übrigen schirmen die mächtigen Stämme Elektrosmog stark ab und führen dazu, dass der Handyempfang immens reduziert wird (Vor- und Nachteil - je nach Sicht der Dinge).


Medizinische Untersuchungen und Tests in Zusammenarbeit mit der SVA.

Bioenergetische Untersuchungen durch Experten. Langzeitbegleitung der hier Arbeitenden und Lebenden. ProHolz und die teilnehmenden Landesregierungen bekommen die Ergebnisse zur Verfügung gestellt. Ecustodia wird ergänzt um Partnerfirmen mit entsprechendem Expertenwissen mit Fragebögen aber auch mit Langzeituntersuchungen für das erforderliche Datenmaterial sorgen. Letztlich geht es auch darum, weg vom höchsttechnisierten Haus der diversen Experten zu kommen, die sich dann gegenseitig bei Nichtfunktionieren jahrelang die Schuld zuschieben, zu einem Haus der offenen, naturnahen Transparenz und Behaglichkeit zu kommen.

Für die Gesamtanalyse werden für den Vollholzbau erfasst: Die Temperaturleitzahl, das bedeutende Wärmespeichervermögen, das Feuchtigkeitsverhalten, die Rohdichte und die spezifische Wärmeleitfähigkeit Lambda (hier lässt sich der Wärmedurchgangskoeffizient bzw. U-Wert unter Berücksichtigung der Dicke der verwendeten Holzstämme und die Wärmeübergangswiderstände Luft-Bauteil-Luft eruieren).


Holz kommt hier auf eine optimale Temperaturleitzahl. Diese bewirkt für die bauphysikalische Bewertung der konstruktiven Hülle beim Vollholz-Wohnhaus einen messbaren energetischen Einfluss auf die darin lebenden Personen. Es zeigt sich, dass die raumseitig gemessene Oberflächentemperatur der Stämme

etwa der Raumtemperatur entspricht. Da der Mensch auch Wärme abstrahlt und so im Strahlungsaustausch mit der Umgebung steht, ist aufgrund dieses Effektes eine Absenkung der Lufttemperatur im Raum von bis zu 4 Grad Celsius OHNE KOMFORTVERLUST möglich. Allein dadurch ist beim Holzhaus eine Heizkosten-ersparnis von bis zu 20 % gegenüber einem Steinhaus erzielbar. 2015/16 Fortführung der Studienmessungen und exakten Aufzeichnungen mit Monatsverbrauchsprotokollen.


Computer-Bewertungsprogramm


Eine entsprechende Studie ist im Zusammenhang mit dem Naturstammhaus (traditionelle Blockhausbauweise ergänzt um die ökologisch besten Möglichkeiten bei Böden, Zwischendecken, Dämmung usw.) noch nicht gemacht worden. Diese Studien werden den österreichischen Anbietern von Naturstammhäusern erstmals fundierte Belege für die bauökologischen aber auch die bauökonomischen Aspekte liefern. Die Ergebnisse sollen auch ein neues und hochpräzises Computer-Bewertungsprogramm für Holzbauten liefern.


 Reinhard Bimashofer (Forschungsleiter & Betreiber)