Ganz schön stark: Kunstvolle

Holz-Ladestation für E-Autos


Weltpremiere in Kärnten. Die erste im Holz untergebrachte E-Auto-Ladestation. Zu seinem Naturstamm-Plusenergie-Forschungshaus in Obermillstatt am Millstättersee wollte Reinhard Bimashofer keine Ladeeinheit im Kunststoffgehäuse am Parkplatz. Also ersuchte er den Holzkünstler Josef Oberzaucher, einen pensionierten Volksschuldirektor, sich um eine Lösung zu bemühen.


Das Ergebnis ist wohl einzigartig und eine gute Anregung für einen Ideenwettbewerb in Sachen Ladelösung. Denn in Verbindung mit der höchst praktischen mobilen Ladeeinheit von NRGkick – übrigens eine international gefragte Entwicklung aus der Steiermark – sind bei Starkstromanschlüssen bis zu 22 Kilowattstunden flexible Ladeleistung pro Stunde möglich. An der normalen Haushaltssteckdose erzielt man nur etwa 14 Prozent davon. Das Laden dauert dort also siebenmal so lange. Was vielfach genügt, aber manchmal eben nicht.


Die mobile Ladeeinheit NRGkick mit einer Vielzahl an Steckmöglichkeiten und einstellbarer Ladeintensität garantiert optimales Laden auch international in Ländern, wo es noch nicht so viele offizielle Lademöglichkeiten für E-Autos gibt. Künstler Josef Oberzaucher versah den Lärchenstamm mit einer Sonne und einem schützenden Dach für die Stark- und Haushaltsstrom-Steckdose, die tüchtige MET-Elektriker aus Seeboden installierten.


Da bei der Errichtung des Hauses keine entsprechende Leitung zum Autoabstellplatz gelegt worden war, entstanden im Nachhinein Mehrkosten von 1300 Euro für die Verlegung. Das sollten alle bedenken, die heute Häuser bauen: Auch wenn sie heute noch kein Elektroauto fahren, das Einplanen eines Ladepunktes ist heute ein Muss!



Natürlich gehört ein E-Auto zu so einem Öko-Vorzeige-Holzforschungsmusterhaus wie hier der Mercedes B-Klasse electric drive - powered by Ökostrom AG