Forschungsprojekt

Naturstammhaus                       Millstatt KÄRNTEN

 

Urwüchsig. Ein Stück gewachsener Natürlichkeit. Für viele ein reizvolles Abenteuer. Sich bei der Planung für ein neues Haus auf den Holzweg zu begeben wird immer populärer.

Vieles spricht für diesen so stabilen und über Jahrhunderte beständigen, nachwachsenden Baustoff. Das Naturstammhaus ist die Urform des Blockhausbaus. Stämme entrindet und nach der hohen Kunst des Zimmermannes berechnet, bearbeitet und aufeinandergeschichtet.


Das klassischste aller Blockhäuser. Die Bauart unserer holzkundigen und so naturverbundenen Urahnen. Mit der Gründlichkeit des Journalisten begann ich zu recherchieren. Dabei entdeckte ich eine Vielzahl von Vorzügen des Holzbaues. Allerdings gab es den Wermutstropfen, dass das geplante Objekt laut Energieausweis nach computerbasiertem Berechnungsmodus – der sich im Nachhinein als völlig falsch herausstellte – laut aktuellen Wohnbauförderungsmodellen nicht förderbar war. Und schon gar kein Nullenergieobjekt. Was ich so angestrebt hatte.


Doch ich wollte mehr an diesem so schönen Platz inmitten der Natur mit Blick auf den idyllischen Millstättersee. Umrahmt von beglückenden Bergeshöhen. Ich wollte ein ökologisches Vorzeige- und Studienobjekt. Es wurde Österreichs erstes zu Forschungs- und Präsentations-zwecken bewohntes Naturstammhaus.


Mit schon nach drei Jahren revolutinären Forschungs-ergebnissen. Die Kühnheit und der Forscherdrang haben sich bezahlt gemacht. Die von meiner im Holzbau so erfahrenen Gattin Irene Bimashofer-Simm gewählten Kombination für dieses Haus sorgten:

  1. 1.Für ein einzigartiges Wohlbefinden im Holzhaus

  2. 2.Für so gute Energiewerte, dass sich das Haus mit Photovoltaik am Dach zum PLUSENERGIEHAUS mauserte!


Zehn Jahre lang werden ab 2012 sämtliche Betriebs- und Erhaltungskosten erfasst und die wichtigsten Umwelt-Parameter dokumentiert. Auch der Gesundheits-zustand der Bewohner.


Ein Musterhaus, das vielen Menschen durch unsere Praxiserfahrungen die Scheue vor dieser doch nicht so verbreiteten Bauart nehmen soll. Mit Photovoltaik-Anlage auf dem Dach, mit einer Infrarot-Elektroheizung mit einzigartig schönen Sölker Marmorplatten, mit einer Bauart für viele Generationen. Ganz ohne Sondermüll zu hinterlassen.


APROPOS: So ein Naturstammhaus ist auf Jahrhunderte ausgelegt und ich fragte eigens bei Baumeister  Ing. Engelbert Hosner in Spittal (www.bauwissen.at) an, um wie viel günstiger mögliche Abrisskosten von so einem Objekt sind. Der sympathische Bauprofi kam bei heutigen Entsorgungskosten auf einen Preisunterschied von mindestens 30 Prozent durch die restlose Verwertbarkeit des unbehandelten Holzes. Und das bei Errichtungskosten, die kaum über den schon aus diesem Grund nicht wirklich vergleichbaren Kosten von Ziegel/Beton-Bauten liegen. In 100 Jahren kann und wird das sogar noch weiter auseinander gehen! Künftige Generationen freuen sich!


Dieses Haus soll Interessierten offen stehen. Mit der Wahrheit und dem Glück unseres Lebens. Das auch in diesem Heim wurzelt. Mit aller Behaglichkeit, die Holz so besonders entfaltet. Viele Besucher haben unser Rundholzhaus bereits bestaunt, erlebt, ertastet und sind von der Atmosphäre berührt worden.


Wir ermitteln den Heizbedarf, sind hellhörig für neue Stromspeicherlösungen, um noch mehr von der von der Sonne geschenkten Energie selber zu verwenden anstatt an den Verbund zu liefern und später mit Netzgebühr versehen doppelt so teuer zurück zu kaufen.


Dieses Musterhaus mit all unseren Erfahrungen soll anderen die Planung erleichtern, die besten Partner für die Errichtung und die Lieferung der Materialien vermitteln. Viel Freude mit Holz, mit Natur, mit Liebe, Leben und Gott wünschen


                                     Irene & Reinhard Bimashofer


(Betreiber des 1. öffentlich zugänglichen, bewohnten Österreichischen Naturstamm-Muster- und Forschungshauses)




Österreichs erstes Naturstamm-& Musterhaus-Forschungsprojekt

Träger:

Irene & Reinhard  Bimashofer 

Beratung & Besichtigung +436604914828

Obermillstatt 213

9872 Millstatt am Millstättersee

Gut ist, was unserer Umwelt und Mitwelt dient. Zur Beurteilung, was ethisches Handeln ist, lässt sich auf den Kategorischen Imperativ, den Immanuel Kant (1724 – 1804) formuliert hat, zurückgreifen. Er lautet: 
„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“
Plus-Energie-Häuser wie dieses sollten ein Vorbild für den Wohnbau sein.
Anblick des Naturstamm-hauses fünf Jahre nach dem Aufstellen

SENSATIONELL: Dies ist ein PLUS–ENERGIEHAUS in 950 Meter Seehöhe in Obermillstatt am Millstättersee

ZITAT


„Ich bin kein Ideologe, aber Holz ist den meisten anderen Materialien bauphysikalisch einfach überlegen“, Architekt Tom Kaden, Planer des 2008 errichteten ersten siebenstöckigen Holzhauses in Berlin.

Ignacio Galán (rechtes Bild), langjähriger Vorstand von Iberdrola in Spanien, des drittgrößten Stromkonzerns Europas, im CAPITAL (10/18)-Interview auf die Frage zur Energiewelt in 20 Jahren:


„Ich träume davon, dass der größte Teil des Verkehrs und der Heizsysteme elektrifiziert sein wird - und der Strom zum allergrößten Teil aus regenerativen Quellen kommt, mit Gas- und Dampfkraftwerken zum Ausgleich der Schwankungen.“


Für dieses Forschungshaus haben wir nach gründlicher Recherche schon vor sieben Jahren die Entscheidung getroffen, die uns auch in 20 Jahren noch vorbildlich und nachhaltigst operieren lassen wird.